allen ein schönes Weihnachtsfest gehabt zu haben!!!
Wir hatten ein richtig schönes ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest mit leuchtenden Kinderaugen. Was will man mehr !!!
LG
Sani
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Freitag, 2. Dezember 2011
2.Dezember
Ich habe dieses Jahr in 2 Adventskalendern im Eltern.de Forum einen "Beitrag" angeboten und wie der Zufall es wollte bekam ich beim 2.Kalender auch gleich das 2.Türchen.
Heute möchte ich Euch mit einer kleinen Geschichte erfreuen.
Viel Spaß damit
Glaubst Du an den Weihnachtsmann?
In der Straße vom kleinen "Püppi" wohnten viele Kinder, die gerne miteinander spielten und von den größeren Jungen und Mädchen in Obhut genommen wurden. So lernten die Kleinsten alles von den Großen. Eigentlich hieß Püppi aber "Siegfried" und war ein niedlicher, aufgeweckter kleiner Junge, den sie einfach so nannten. Er hatte rötliche, lockige Haare und konnte sich geschickt so mancher morgendlichen Kammprozedur entziehen, indem er einfach weglief und sich draußen zu den Kindern gesellte. Auch das Rufen der Mutter aus dem zweiten Stock nutzte nichts, denn er ergriff schnell die Hand eines größeren Spielkameraden und rief schelmisch nach oben: "Mama, ich spiel doch gerade so schön!" Und welche Mutter kann da noch böse sein? Die Vorweihnachtszeit, so hieß es, sei die schönste Zeit für kleine Kinder, denn dann wäre der Weihnachtsmann auch nicht mehr weit. Für die bösen Kinder trägt er eine Rute mit sich und so manches, größere Kind hat diese schon auf dem Hinterteil zu spüren bekommen. Jedesmal, wenn Püppis Großmutter bei solchen Gesprächen dabei war, sagte sie barsch: "Es gibt keinen Weihnachtsmann!" Solche Aussprüche waren für Püppi nichts neues, aber er bemerkte, dass die Erwachsenen fast erschrocken zu ihm herunterschauten und erneut vom Weihnachtsmann sprachen, der bald kommen würde. Einmal hörte Püppi, wie die größeren Kinder sich unterhielten. "Glaubst du noch an den Weihnachtsmann?", fragte Sven und Timo antwortete empört: "Das tue ich schon lange nicht mehr, bin doch kein kleines Kind!". Die anderen Kinder schienen sich über die Frage zu amüsieren. Nur das kleine Mädchen, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnte, sagte mit leiser Stimme: "Ich glaube an den Weihnachtsmann, denn letztes Jahr war er bei uns in der Wohnung und hat mir Geschenke gebracht!" Wie aus einem Mund fragten die größeren Jungen und Mädchen nun den kleinen Püppi: "Glaubst du denn an den Weihnachtsmann?" Wieso fragen die mich, dachte er im Stillen. "Bei mir hat sich noch keiner blicken lassen," erwiderte er selbstbewusst. "Sicher wird er dieses Jahr kommen!" "Ja, ja, ganz bestimmt!", bestätigten die erfahrenen Kinder, denn sie wussten, dass der Onkel Walther aus der Nebenstraße jedes Jahr den Weihnachtsmann spielte. Eines Mittags bemerkte Püppis Mutter: "Heute kommt der Onkel Walther zu uns zum Essen, da musst du dich anständig benehmen und ganz artig sein!" "Oha, da gibt's was zu lachen", sprudelte es aus dem kleinen Kerlchen hervor, denn er war schon oft dabei gewesen, wenn alle Kinder der Straße zusammengekommen waren um Onkel Walthers lustigen Geschichten zu lauschen. Im Sommer saßen sie in seiner alten runden Laube im Garten und zur Winterzeit warm und gemütlich vor einem Ofen in seinem etwas schiefen Holzhaus. Während die Mutter mit Kochen beschäftigt war, sah Püppi gespannt aus dem Fenster. Endlich kam der Onkel schlurfend die Straße entlang und wurde freundlich von den Anwohnern gegrüßt. Er stieg die Treppe hinauf und drückte auf die Klingel. Natürlich war Püppi als erster an der Tür und schaute recht vergnügt zu Onkel Walther hinauf, der ihn auf den Arm nahm und ihn mehrfach in die Runde schwenkte. "So eine Begrüßung bringt mich ganz schön aus der Puste. Und es riecht ja bei euch so gut!", sagte er wohlwollend und rieb sich den Bauch. Die Großmutter hielt sich im Hintergrund, denn sie wusste, was dieser Besuch bedeutete. Onkel Walther hatte eine tiefe, angenehme Stimme. Das Essen schmeckte allen, was man an den leeren Tellern sehen konnte. Dann verabschiedete sich der Gast, dankte für das gute Essen und rief beim hinuntergehen nach oben: "Dann bis bald!" und verschwand. Die Großmutter, die sich nun zur Tür drängte, rief trotzig und laut ins Treppenhaus: "Es gibt keinen Weihnachtsmann!" Püppi zog an der Hand der Großmutter und fragte: "Warum sagst du das immer?" "Weil es keinen Weihnachtsmann gibt", erwiderte die alte Frau mit fester Stimme, setzte sich in den Sessel und griff nach ihrem Strickzeug. Der Junge lebte die meiste Zeit des Jahres nur mit der Mutter und Großmutter zusammen, da der Vater als Entwicklungshelfer in verschiedenen Ländern der Erde gebraucht wurde. Doch zur Weihnachtszeit und im Sommer kam er für einige Zeit nach Hause. Heute war es so weit. Als die Tür aufging, fiel der Püppi vor Aufregung vom Sofa und krabbelte auf allen Vieren zur Begrüßung dem Vater entgegen. Ja, die Freude über das Wiedersehen war für alle riesengroß und nach einiger Zeit nahm der Vater seinen Sohn auf den Arm und sagte: "Bald kommt der Weihnachtsmann zu dir, und ich hoffe, dass du recht brav warst!" "Es gibt keinen Weihnachtsmann", dröhnte es aus Großmutters Richtung. Dann war endlich Weihnachten! Püppi und Großmutter wurden ins Schlafzimmer verbannt, während die Eltern liebevoll den Weihnachtsbaum schmückten und echte Kerzen an seinen Ästen befestigten. Aber Püppi wollte es genau wissen. Oma war so in ihre Strickarbeit vertieft, dass sie nicht darauf achtete, wie der Lockenkopf zum Schlüsselloch schlich und neugierig hindurch linste. Was er dort entdeckte, machte ihn nachdenklich... Langsam ging er zum Fenster hinüber. Da kam der Weihnachtsmann! Mit Sack und Rute schlurfte er die Straße entlang und steuerte auf den Eingang des Hauses zu. Er schlurft genauso wie Onkel Walther, dachte Püppi, doch da hörte er auch schon ein lautes Klopfen an der Tür. Eine ihm bekannte Stimme rief: "Wohnt hier der kleine Püppi?" "Ja, komm herein lieber Weihnachtsmann!", antworteten die Eltern im Chor. Die Großmutter blieb im Schlafzimmer sitzen und strickte weiter ihre Runden. "Es gibt keinen Weihnachtsmann", murmelte sie in gewohnter Weise. Das Kind riss ungeduldig die Wohnzimmertür auf und stand direkt vor dem Weihnachtsmann. "Na, kleiner Mann, warst du auch immer schön artig und gehorsam?". Püppi stand stumm am Tisch und nahm die Geschenke entgegen, die der Weihnachtsmann, eins nach dem anderen, aus seinem Sack holte und dem Kind überreichte. Wie sich doch die Eltern über die Bescherung freuten! Doch der Kleine verzog keine Miene. Er achtete nur auf die Stimme und auf die Augen, die über dem weißen Bart hervorblinzelten. Dann war ihm klar: der Weihnachtsmann war Onkel Walther! Der Weihnachtsmann verabschiedete sich freundlich und verließ schlurfend und polternd die Wohnung. Püppi aber wollte den Eltern nicht die Freude nehmen und spielte das "Weihnachtsmann-Spiel" mit. Aus dem Schlafzimmer ertönte erneut der Ruf: „Es gibt keinen Weihnachtsmann!“ Die Weihnachtszeit ging vorüber. Alle Kinder der Straße trafen sich und berichteten von ihren Geschenken und Erlebnissen. Einer nach dem anderen fragte, ob beim Püppi der Weihnachtsmann gewesen war. Er sagte lange nichts, doch dann drängte es aus ihm heraus: "Damit ihr's wisst, ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, nur meine Eltern!" Die größeren Kinder fingen an zu kichern und hielten sich die Hände vor den Mund und ein älteres Mädchen fragte verwundert, was er damit meinte. "Na, die hatten ganz rote Backen, als der Weihnachtsmann ins Zimmer trat und freuten sich wie kleine Kinder! Aber ich habe Onkel Walther erkannt. Er ist der Weihnachtsmann! Jetzt weiß ich auch, warum meine Großmutter immer sagt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt!" Seit diesem Tag gehörte er zu den wissenden Großen und war ganz stolz auf seine weihnachtliche Erkenntnis. Ein Jahr verging. Wieder stand Weihnachten vor der Tür. "Glaubst du an den Weihnachtsmann?", fragte Püppi das kleine Mädchen, das erst vor kurzem in ihre Straße gezogen war. "Ja, der tommt bald!", rief die Kleine begeistert aus und sprang lustig durch die Gegend. "Bestimmt tommt der bald!", entgegnete Püppi sehr mitfühlend.
Autorin:
Heidrun Gemähling
Heute möchte ich Euch mit einer kleinen Geschichte erfreuen.
Viel Spaß damit
Glaubst Du an den Weihnachtsmann?
In der Straße vom kleinen "Püppi" wohnten viele Kinder, die gerne miteinander spielten und von den größeren Jungen und Mädchen in Obhut genommen wurden. So lernten die Kleinsten alles von den Großen. Eigentlich hieß Püppi aber "Siegfried" und war ein niedlicher, aufgeweckter kleiner Junge, den sie einfach so nannten. Er hatte rötliche, lockige Haare und konnte sich geschickt so mancher morgendlichen Kammprozedur entziehen, indem er einfach weglief und sich draußen zu den Kindern gesellte. Auch das Rufen der Mutter aus dem zweiten Stock nutzte nichts, denn er ergriff schnell die Hand eines größeren Spielkameraden und rief schelmisch nach oben: "Mama, ich spiel doch gerade so schön!" Und welche Mutter kann da noch böse sein? Die Vorweihnachtszeit, so hieß es, sei die schönste Zeit für kleine Kinder, denn dann wäre der Weihnachtsmann auch nicht mehr weit. Für die bösen Kinder trägt er eine Rute mit sich und so manches, größere Kind hat diese schon auf dem Hinterteil zu spüren bekommen. Jedesmal, wenn Püppis Großmutter bei solchen Gesprächen dabei war, sagte sie barsch: "Es gibt keinen Weihnachtsmann!" Solche Aussprüche waren für Püppi nichts neues, aber er bemerkte, dass die Erwachsenen fast erschrocken zu ihm herunterschauten und erneut vom Weihnachtsmann sprachen, der bald kommen würde. Einmal hörte Püppi, wie die größeren Kinder sich unterhielten. "Glaubst du noch an den Weihnachtsmann?", fragte Sven und Timo antwortete empört: "Das tue ich schon lange nicht mehr, bin doch kein kleines Kind!". Die anderen Kinder schienen sich über die Frage zu amüsieren. Nur das kleine Mädchen, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnte, sagte mit leiser Stimme: "Ich glaube an den Weihnachtsmann, denn letztes Jahr war er bei uns in der Wohnung und hat mir Geschenke gebracht!" Wie aus einem Mund fragten die größeren Jungen und Mädchen nun den kleinen Püppi: "Glaubst du denn an den Weihnachtsmann?" Wieso fragen die mich, dachte er im Stillen. "Bei mir hat sich noch keiner blicken lassen," erwiderte er selbstbewusst. "Sicher wird er dieses Jahr kommen!" "Ja, ja, ganz bestimmt!", bestätigten die erfahrenen Kinder, denn sie wussten, dass der Onkel Walther aus der Nebenstraße jedes Jahr den Weihnachtsmann spielte. Eines Mittags bemerkte Püppis Mutter: "Heute kommt der Onkel Walther zu uns zum Essen, da musst du dich anständig benehmen und ganz artig sein!" "Oha, da gibt's was zu lachen", sprudelte es aus dem kleinen Kerlchen hervor, denn er war schon oft dabei gewesen, wenn alle Kinder der Straße zusammengekommen waren um Onkel Walthers lustigen Geschichten zu lauschen. Im Sommer saßen sie in seiner alten runden Laube im Garten und zur Winterzeit warm und gemütlich vor einem Ofen in seinem etwas schiefen Holzhaus. Während die Mutter mit Kochen beschäftigt war, sah Püppi gespannt aus dem Fenster. Endlich kam der Onkel schlurfend die Straße entlang und wurde freundlich von den Anwohnern gegrüßt. Er stieg die Treppe hinauf und drückte auf die Klingel. Natürlich war Püppi als erster an der Tür und schaute recht vergnügt zu Onkel Walther hinauf, der ihn auf den Arm nahm und ihn mehrfach in die Runde schwenkte. "So eine Begrüßung bringt mich ganz schön aus der Puste. Und es riecht ja bei euch so gut!", sagte er wohlwollend und rieb sich den Bauch. Die Großmutter hielt sich im Hintergrund, denn sie wusste, was dieser Besuch bedeutete. Onkel Walther hatte eine tiefe, angenehme Stimme. Das Essen schmeckte allen, was man an den leeren Tellern sehen konnte. Dann verabschiedete sich der Gast, dankte für das gute Essen und rief beim hinuntergehen nach oben: "Dann bis bald!" und verschwand. Die Großmutter, die sich nun zur Tür drängte, rief trotzig und laut ins Treppenhaus: "Es gibt keinen Weihnachtsmann!" Püppi zog an der Hand der Großmutter und fragte: "Warum sagst du das immer?" "Weil es keinen Weihnachtsmann gibt", erwiderte die alte Frau mit fester Stimme, setzte sich in den Sessel und griff nach ihrem Strickzeug. Der Junge lebte die meiste Zeit des Jahres nur mit der Mutter und Großmutter zusammen, da der Vater als Entwicklungshelfer in verschiedenen Ländern der Erde gebraucht wurde. Doch zur Weihnachtszeit und im Sommer kam er für einige Zeit nach Hause. Heute war es so weit. Als die Tür aufging, fiel der Püppi vor Aufregung vom Sofa und krabbelte auf allen Vieren zur Begrüßung dem Vater entgegen. Ja, die Freude über das Wiedersehen war für alle riesengroß und nach einiger Zeit nahm der Vater seinen Sohn auf den Arm und sagte: "Bald kommt der Weihnachtsmann zu dir, und ich hoffe, dass du recht brav warst!" "Es gibt keinen Weihnachtsmann", dröhnte es aus Großmutters Richtung. Dann war endlich Weihnachten! Püppi und Großmutter wurden ins Schlafzimmer verbannt, während die Eltern liebevoll den Weihnachtsbaum schmückten und echte Kerzen an seinen Ästen befestigten. Aber Püppi wollte es genau wissen. Oma war so in ihre Strickarbeit vertieft, dass sie nicht darauf achtete, wie der Lockenkopf zum Schlüsselloch schlich und neugierig hindurch linste. Was er dort entdeckte, machte ihn nachdenklich... Langsam ging er zum Fenster hinüber. Da kam der Weihnachtsmann! Mit Sack und Rute schlurfte er die Straße entlang und steuerte auf den Eingang des Hauses zu. Er schlurft genauso wie Onkel Walther, dachte Püppi, doch da hörte er auch schon ein lautes Klopfen an der Tür. Eine ihm bekannte Stimme rief: "Wohnt hier der kleine Püppi?" "Ja, komm herein lieber Weihnachtsmann!", antworteten die Eltern im Chor. Die Großmutter blieb im Schlafzimmer sitzen und strickte weiter ihre Runden. "Es gibt keinen Weihnachtsmann", murmelte sie in gewohnter Weise. Das Kind riss ungeduldig die Wohnzimmertür auf und stand direkt vor dem Weihnachtsmann. "Na, kleiner Mann, warst du auch immer schön artig und gehorsam?". Püppi stand stumm am Tisch und nahm die Geschenke entgegen, die der Weihnachtsmann, eins nach dem anderen, aus seinem Sack holte und dem Kind überreichte. Wie sich doch die Eltern über die Bescherung freuten! Doch der Kleine verzog keine Miene. Er achtete nur auf die Stimme und auf die Augen, die über dem weißen Bart hervorblinzelten. Dann war ihm klar: der Weihnachtsmann war Onkel Walther! Der Weihnachtsmann verabschiedete sich freundlich und verließ schlurfend und polternd die Wohnung. Püppi aber wollte den Eltern nicht die Freude nehmen und spielte das "Weihnachtsmann-Spiel" mit. Aus dem Schlafzimmer ertönte erneut der Ruf: „Es gibt keinen Weihnachtsmann!“ Die Weihnachtszeit ging vorüber. Alle Kinder der Straße trafen sich und berichteten von ihren Geschenken und Erlebnissen. Einer nach dem anderen fragte, ob beim Püppi der Weihnachtsmann gewesen war. Er sagte lange nichts, doch dann drängte es aus ihm heraus: "Damit ihr's wisst, ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, nur meine Eltern!" Die größeren Kinder fingen an zu kichern und hielten sich die Hände vor den Mund und ein älteres Mädchen fragte verwundert, was er damit meinte. "Na, die hatten ganz rote Backen, als der Weihnachtsmann ins Zimmer trat und freuten sich wie kleine Kinder! Aber ich habe Onkel Walther erkannt. Er ist der Weihnachtsmann! Jetzt weiß ich auch, warum meine Großmutter immer sagt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt!" Seit diesem Tag gehörte er zu den wissenden Großen und war ganz stolz auf seine weihnachtliche Erkenntnis. Ein Jahr verging. Wieder stand Weihnachten vor der Tür. "Glaubst du an den Weihnachtsmann?", fragte Püppi das kleine Mädchen, das erst vor kurzem in ihre Straße gezogen war. "Ja, der tommt bald!", rief die Kleine begeistert aus und sprang lustig durch die Gegend. "Bestimmt tommt der bald!", entgegnete Püppi sehr mitfühlend.
Autorin:
Heidrun Gemähling
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Türchen Nummer 1
Im DIY-Forum haben sich einige Mädels zusammengeschlossen um einen ganz besonderen Adventskalender zu gestalten. Jeden Tag wird von jemand Anderem eine Anleitung oder ein Rezept gepostet, Und mir obliegt die Ehre das erste Türchen zu bestücken.
Zum 1.Dezember ein Rezept für:
Marzipan Plätzchen /Bethmännchen
Zutaten:
1Päckchen Marzipanrohmasse
50g Puderzucker
1El Mehl
1 Ei
Backoblaten
50g abgezogene Mandeln oder Baumnüsse
Zubereitung:
Ei trennen und das Marzipan fein würfeln/zerpflücken.
Marzipan, Eiweiß, Puderzucker und Mehl zu einer glatten Masse verkneten und
das ganze 1Std kalt stellen.
Nach der Kühlzeit aus der Marzipanmasse Kugeln formen und auf die Backoblaten setzen. Diese mit Eigelb einpinseln und die Baumnüsse drauf setzen bzw 3 Mandeln um die Kugeln legen.
Das ganze wandert dann bei 125°C für 50 Min in den Backofen (bei Umluft entsprechend weniger)
Fertig
Viel Spaß beim nach backen und Guten Appetit !!!
Samstag, 12. November 2011
Ein Pullover für meine kleine Kröte
Die neue Nähmaschine ist total klasse. Ich hätte nie damit gerechnet, das mir meine neue Nähmaschine noch mehr Spaß am nähen bringen könnte. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, es war eine gute Entscheidung.
Genäht habe ich in den letzten Wochen nicht allzu viel. Es fehlt einfach die Zeit.
Geschafft habe ich lediglich eine Gardine zu kürzen und einen kleinen Pullover für meine Kröte zu nähen.
Der Kronenpullover Bea von Farbenmix hat mich einige Nerven gekostet. Hoch motiviert durch die neue Maschine und geblendet von dem Satz auf der Anleitung das es für Anfänger geeignet sei, habe ich das Schnittmuster ab gemalt, den Stoff zugeschnitten und auch angefangen zu nähen.
Schon bei der Kronentasche hab ich gemerkt, das es wohl doch nicht soooo einfach ist, für mich als Anfänger, diese kleinen Rundungen vernünftig und sauber zu nähen. Die Kapuze habe ich 2mal wieder aufgetrennt weil mir meine Naht nicht gefiel (bin halt sehr pingelig).
Nachdem ich dann mit meiner Naht zufrieden war habe ich einen wirklich sau blöden Fehler gemacht und das schlimme ist, ich hab es noch nicht mal gemerkt. Da habe ich doch tatsächlich das Stück Gummiband zum raffen in den Nackenbereich eingenäht und auch toll versäubert. Naja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. (Ich habe bestimmt 1,5 Std zum auftrennen gebraucht).
Ein paar Abende später ging es dann an den Rest. Ich dachte halt, Ärmel annähen, Seiten schließen, Fertig!!! Theoretisch stimmt das ja auch so, aber irgendwie nicht bei mir.*seufz*
Ich hatte die Ärmel falsch zugeschnitten, aber in meinem jugendlichen Leichtsinn (und meine Pingeligkeit unterdrückend) hab ich mir gedacht, das wird schon passen. Lange Rede, kurzer Sinn!
Der Pullover hat 2 verschiedene Ärmel, der untere Saum sieht seltsam aus (abgehakt) und ich bin heilfroh das sich die Kröte noch nicht wehren kann und das sie so dünn und „kleinKöpfig“ ist *pfeiff*
Hier das Endergebnis:
| Kronenpullover Bea von Farbenmix |
| Töchterchen gefällts |
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Kaum hatte ich den letzte Post geschrieben...
... da stand schon der UPS-Mann vor meiner Tür !!!
Sie ist tatsächlich schon da, ich bin immer noch total überrascht.
Ausgepackt habe ich auch schon, aber noch nicht aufgebaut. Meine Kröte läßt mir einfach keine Zeit *grummel*. Ich hoffe auf heute ;-)
Sie ist tatsächlich schon da, ich bin immer noch total überrascht.
Ausgepackt habe ich auch schon, aber noch nicht aufgebaut. Meine Kröte läßt mir einfach keine Zeit *grummel*. Ich hoffe auf heute ;-)
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Neue Nähmaschine
Ich habe mir gestern Mittag (m)eine neue Nähmaschine bestellt.
Die haben mich auch kurze Zeit später angerufen und meine Bestellung bestätigt, dabei hat mir der nette Mensch noch eine andere Nähmaschine angeboten und mir auch die Vorteile erklärt. Es war ein sehr nettes Gespräch. Ich bin dennoch bei meiner 1.Wahl geblieben, der Brother BC2500. Ob es die richtige Entscheidung war wird die Zukunft zeigen ;-)
Auf jeden Fall ... Ick freu mir !!!
Die haben mich auch kurze Zeit später angerufen und meine Bestellung bestätigt, dabei hat mir der nette Mensch noch eine andere Nähmaschine angeboten und mir auch die Vorteile erklärt. Es war ein sehr nettes Gespräch. Ich bin dennoch bei meiner 1.Wahl geblieben, der Brother BC2500. Ob es die richtige Entscheidung war wird die Zukunft zeigen ;-)
Auf jeden Fall ... Ick freu mir !!!
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Ich lebe noch
Huhu Ihr Lieben
In den letzten Wochen bin ich zu nichts gekommen, aber bald werde ich Euch auch wieder genähtes und kreatives zeigen können.
Es gibt aber auch etwas neues hier auf meinem Blog zu entdecken. Ich räume meine Bücherregale aus/um und biete einige meiner Bücher zum Tausch an (Nähutensilien oder ähnliches, ich bin für alles offen), also schaut doch einfach mal rein, vielleicht ist etwas dabei.
In den letzten Wochen bin ich zu nichts gekommen, aber bald werde ich Euch auch wieder genähtes und kreatives zeigen können.
Es gibt aber auch etwas neues hier auf meinem Blog zu entdecken. Ich räume meine Bücherregale aus/um und biete einige meiner Bücher zum Tausch an (Nähutensilien oder ähnliches, ich bin für alles offen), also schaut doch einfach mal rein, vielleicht ist etwas dabei.
Donnerstag, 18. August 2011
Handytasche
Da mein Mann seine Handytasche verloren hat, hab ich ihm eine selbst genähte schenken wollen.
Die Überraschung ist mir gelungen und er hat sich tierisch gefreut. , allerdings muss ich ihm eine neue nähen. Beim wenden bin ich etwas zu rabiat gewesen und hab oben in die Klappe ein Loch reingehauen und es dann kaputt geflickt, die Schlaufe für den Karabiner liegt jetzt innen (also zwischen den Stoffen) und die Tasche könnte etwas größer sein.
Die Nächste Tasche wird besser UND ich soll seinem Arbeitskollegen auch direkt eine nähen.
Hier mein "corpus delicti":
Die Überraschung ist mir gelungen und er hat sich tierisch gefreut. , allerdings muss ich ihm eine neue nähen. Beim wenden bin ich etwas zu rabiat gewesen und hab oben in die Klappe ein Loch reingehauen und es dann kaputt geflickt, die Schlaufe für den Karabiner liegt jetzt innen (also zwischen den Stoffen) und die Tasche könnte etwas größer sein.
Die Nächste Tasche wird besser UND ich soll seinem Arbeitskollegen auch direkt eine nähen.
Hier mein "corpus delicti":
Rock aus Hose
Vor einigen Wochen hat mir meine Schwester alte Hosen von sich gegeben und ich sollte schauen das ich diese "retten" soll. Jetzt habe ich aus einer der Hosen einen Rock genäht.
Ich hoffe es gefällt, denn ich habe eine Menge Zeit darin investiert und einige graue Haare darüber bekommen. Der Saum ist nicht so toll geworden. Da ich aber auch keine Röcke trage hatte ich auch nichts hier zum "ab schauen" .
Mal sehen wie er angezogen aussieht. Ich werde berichten.
Ich hoffe es gefällt, denn ich habe eine Menge Zeit darin investiert und einige graue Haare darüber bekommen. Der Saum ist nicht so toll geworden. Da ich aber auch keine Röcke trage hatte ich auch nichts hier zum "ab schauen" .
Mal sehen wie er angezogen aussieht. Ich werde berichten.
Freitag, 12. August 2011
Crazy Patchwork Minibörse
Gefunden habe ich die Anleitung bei den Hobbyschneiderinnen
Sie wurde von "Stellaluna" veröffentlicht und ich musste es direkt ausprobieren.
Ich bin total begeistert von der Anleitung und werde davon bestimmt noch ganz viele nähen. Sie eignet sich doch prima als kleines Mitbringsel oder um Geldgeschenke chic zu verpacken.
Sie wurde von "Stellaluna" veröffentlicht und ich musste es direkt ausprobieren.
| Vorderansicht |
| Rückansicht |
Ich bin total begeistert von der Anleitung und werde davon bestimmt noch ganz viele nähen. Sie eignet sich doch prima als kleines Mitbringsel oder um Geldgeschenke chic zu verpacken.
Dienstag, 2. August 2011
Ich wollte nur ...
... einen Knopf für die neue Tasche kaufen!
Ich konnte einfach nicht widerstehen. Der rot gepunktete Stoff und der Karierte sollen eine Tasche ergeben. Der dunkel lilane Stoff und der mit den Schmetterlingen ein Kleidchen für die Kurze, aber was ich mit dem hellblauen mache... keine Ahnung.
Ach und ich habe (natürlich) keinen schönen Knopf gefunden.
So ein Ärger dann muss ich diese Woche wohl noch mal los.
Ich konnte einfach nicht widerstehen. Der rot gepunktete Stoff und der Karierte sollen eine Tasche ergeben. Der dunkel lilane Stoff und der mit den Schmetterlingen ein Kleidchen für die Kurze, aber was ich mit dem hellblauen mache... keine Ahnung.
Ach und ich habe (natürlich) keinen schönen Knopf gefunden.
So ein Ärger dann muss ich diese Woche wohl noch mal los.
Freitag, 29. Juli 2011
Darf ich vorstellen...
das ist "Anke" .
Anke hat mich einige Nerven gekostet, weil ich die einfachsten Dinge in der Anleitung nicht verstanden habe *schäm*. Jetzt fehlt nur noch ein schöner Knopf und sie ist Ausgeh fein.
Und das Beste ist, sie ist für mich !!!
(Schnittmuster aus der "Patchwork Spezial Taschen")
Und das Beste ist, sie ist für mich !!!
Dienstag, 26. Juli 2011
Shoppen
Ende letzter Woche führte mich mein Weg seid langem nochmal in die Innenstadt von Köln. Ich brauchte noch Klamotte für eine Hochzeit. Nachdem ich relativ zügig etwas für mich gefunden hatte, hab ich die Zeit genutzt und ein paar Stoffläden besucht. Bei Stoff-Müller gibt es mir eindeutig zu viele Stöffchen (da bin ich immer total überfordert). Also bin ich zu Karstadt und die hatten tolle Sachen reduziert.
Der blaue ist ein Jersey, die anderen BW.
Mittwoch, 20. Juli 2011
Gretelies
Als ich im weiten WWW auf die Gretelies-Tasche gestoßen bin dachte ich mir nur, die will ich haben.
Der Schnitt war schnell vorbereitet und ich dachte "Prima, das klappt ja super, das schaffe sogar ich."
Dann kam das Thema kräuseln, bis ich mir das zusammen gefrimmelt hatte, hätte jemand anderes wahrscheinlich schon 4Taschen genäht. Natürlich habe ich die Tasche dann auch noch falsch zusammen genäht (nach dem wenden lag die linke Stoffseite aussen) aber nach eine langen Nähnacht ist sie dann doch fertig geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Leider empfand das auch meine Schwester so und hat die Tasche gleich einkassiert.
Mittlerweile habe ich, mit der selben Stoffkombi eine, 2. genäht, die Tasche hängt jetzt bei meiner Mama im Schrank. Eine eigene habe ich immer noch nicht, dafür bekomme ich von meiner Schwester immer wieder Feedback wie toll alle ihre Tasche finden.
Der Schnitt war schnell vorbereitet und ich dachte "Prima, das klappt ja super, das schaffe sogar ich."
Dann kam das Thema kräuseln, bis ich mir das zusammen gefrimmelt hatte, hätte jemand anderes wahrscheinlich schon 4Taschen genäht. Natürlich habe ich die Tasche dann auch noch falsch zusammen genäht (nach dem wenden lag die linke Stoffseite aussen) aber nach eine langen Nähnacht ist sie dann doch fertig geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Leider empfand das auch meine Schwester so und hat die Tasche gleich einkassiert.
Mittlerweile habe ich, mit der selben Stoffkombi eine, 2. genäht, die Tasche hängt jetzt bei meiner Mama im Schrank. Eine eigene habe ich immer noch nicht, dafür bekomme ich von meiner Schwester immer wieder Feedback wie toll alle ihre Tasche finden.
Das erste mal Jersey...
...nähen war eine Katastrophe.
Heraus gekommen ist diese Lumich-Mütze.
Meine NähMa hat ganz oft den Stoff "verschluckt" und irgendwie sind die Ohrenteile eckig geworden. Zu Groß ist die Mütze auch noch, na wenn das nicht die passende Gelegenheit ist es noch einmal zu versuchen.
Heraus gekommen ist diese Lumich-Mütze.
Meine NähMa hat ganz oft den Stoff "verschluckt" und irgendwie sind die Ohrenteile eckig geworden. Zu Groß ist die Mütze auch noch, na wenn das nicht die passende Gelegenheit ist es noch einmal zu versuchen.
Mein erstes Kleidungstück
Vor ein paar Wochen habe ich mein erstes Kleidungsstück für die Kleine genäht.
Die verknoteten Träger waren allerdings keine so gute Idee. (Sie knabbert die ganze Zeit daran herum)
Freitag, 15. Juli 2011
Der Anfang meiner neuen Leidenschaft
Ich erzähl euch mal wie ich zum nähen gekommen bin.
Bis vor kurzem dachte ich noch, das ich zum nähen nichts tauge. Hosen die mir grundsätzlich zu lang waren ließ ich mir von meiner Mutter kürzen. Knöpfe die ab fielen ließ ich entweder ab (sehr zum Leidwesen meiner Mutter) oder mein Mann erbarmte sich meiner Kleidung und nähte die Knöpfe wieder an.
Anfang diesen Jahres, es war wieder Karneval, fand ich kein passendes Kostüm für mich, da ich durch die Schwangerschaft schwer "aus dem Leim" gegangen bin. Ich verspürte das erste mal das Bedürfnis etwas selber nähen zu wollen, aber ich bin darauf nicht weiter eingegangen.
Ein paar Wochen später sagte meine beste Freundin: "Ich habe einen Crashkurs zum nähen aufgetan und habe uns direkt mal angemeldet." Somit hat sie mich vor vollendete Tatsachen gestellt und es gab kein zurück.
Frau Müller hat sehr große Geduld bewiesen und es geschafft das ich in den 4Stunden eine Tasche genäht habe. Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet das ICH mit meinen 2 linken Händen solch ein Schätzchen erschaffen kann.
Seid dem sind jetzt knapp 3Monate vergangen. Ich habe meiner Mutter ihre Nähmaschine abgeschwatzt und habe schon das ein oder andere Teil genäht.
Bis vor kurzem dachte ich noch, das ich zum nähen nichts tauge. Hosen die mir grundsätzlich zu lang waren ließ ich mir von meiner Mutter kürzen. Knöpfe die ab fielen ließ ich entweder ab (sehr zum Leidwesen meiner Mutter) oder mein Mann erbarmte sich meiner Kleidung und nähte die Knöpfe wieder an.
Anfang diesen Jahres, es war wieder Karneval, fand ich kein passendes Kostüm für mich, da ich durch die Schwangerschaft schwer "aus dem Leim" gegangen bin. Ich verspürte das erste mal das Bedürfnis etwas selber nähen zu wollen, aber ich bin darauf nicht weiter eingegangen.
Ein paar Wochen später sagte meine beste Freundin: "Ich habe einen Crashkurs zum nähen aufgetan und habe uns direkt mal angemeldet." Somit hat sie mich vor vollendete Tatsachen gestellt und es gab kein zurück.
Frau Müller hat sehr große Geduld bewiesen und es geschafft das ich in den 4Stunden eine Tasche genäht habe. Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet das ICH mit meinen 2 linken Händen solch ein Schätzchen erschaffen kann.
Jetzt trage ich "meine 1. selbst genähte Tasche" überall hin spazieren.
Seid dem sind jetzt knapp 3Monate vergangen. Ich habe meiner Mutter ihre Nähmaschine abgeschwatzt und habe schon das ein oder andere Teil genäht.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Mein erster Post
Nachdem ich schon so viele schöne Blogs besichtigt habe, möchte ich dann doch auch einen eigenen Blog.
Hier ist er !!! Zwar noch etwas nackig, aber das ändert sich bestimmt bald.
Ich wünsche euch viel Spaß
Hier ist er !!! Zwar noch etwas nackig, aber das ändert sich bestimmt bald.
Ich wünsche euch viel Spaß
Abonnieren
Posts (Atom)
